Machen Sie Ihren Kunden an

Wie das funktioniert ... erfahren Sie hier.

 


Marketing hat vor allem eine Aufgabe: den USP des Anbieters herausstellen, sodass sich Menschen davon angesprochen fühlen. Bevor wir uns jetzt aber näher damit beschäftigen können, müssen wir zunächst einmal den Begriff »USP« klären: USP = Unique Selling Point also übersetzt einzigartiges Verkaufsargument.

Wer ist heute noch einzigartig?
Die Betonung liegt hier auf »einzigartig«. Ohne an dieser Stelle jemandem zu nahe treten zu wollen: Wer ist heute noch einzigartig? Ob Trainer, Speaker, Coach – wer kann das kompromisslos von sich behaupten? Aber, wenden wir uns noch einmal dem Wort USP zu. Vielleicht kann man die Abkürzung ja auch anders übersetzen. Machen wir aus dem P das Wort »Proposition« und werfen wir einen Blick ins Wörterbuch – jetzt wird es spannend: Bei den Übersetzungsvorschlägen wird unter anderem to proposition someone, also jemanden anmachen angezeigt. Na das ist doch was.

Sie machen an!
Also sollten wir uns die Frage stellen: Macht Ihr Angebot da draußen jemanden an? Kunden zu gewinnen, hat letztendlich viel mit Flirten zu tun. Wenn Sie mit jemanden flirten, präsentieren Sie weder Ihre Vorzüge mit logischen Argumenten, noch setzen Sie dabei auf Zahlen, Daten und Fakten. Die Blicke von Ihnen und Ihrem Flirtpartner kreuzen sich, leichtes Funkeln in den Augen signalisiert Interesse, Sie spielen verführerisch mit Ihren Reizen. Sie machen an!

Wie wird da jetzt ein Schuh draus?
Wie das im Marketing aussieht, zeigt Ihnen vielleicht dieses Bespiel. Schuhe: Alleine das Aussprechen dieses Wortes löst bei einigen Frauen Lustgefühle auf stundenlange Shopping-Sessions aus. Vielleicht kennen Sie die Marke Louboutin. Falls nicht: Das ist eine Schuhmarke, bei der das Paar locker mal 2.500 Euro kosten kann. Man erkennt diese Schuhe vor allem an ihren roten Sohlen. Warum? Na, mit diesem USP hat die Marke einen unverkennbaren Wiedererkennungswert geschaffen und das Preisschild kann man sich gleich auch noch sparen.

Geschäfte dieser Marke und besonders die Schaufenster unterscheiden sich enorm zu den Schaufenstern, von Mainstream-Schuhgeschäften: Denn da herrscht Leere! Ein bis zwei Paar Schuhe finden Sie bei Louboutin im Schaufenster. Der Schuhladen um die Ecke hat quasi alles in das gläserne Viereck gepackt, was er anzubieten hat.

Aber bitte hochwertig
Was schließen wir daraus? Wer mehr Geld verdienen möchte, muss nicht etwa mehr machen, sondern weniger anbieten – das aber hochwertiger. Dass Sie nur zwei Paar Schuhe ins Schaufenster stellen, heißt ja nicht, dass Sie auch nur zwei verkaufen. Bei Louboutin bekommen Sie Hunderte verschiedener Modelle – auch für Männer – in Wunschfarben und -größen einschließlich passender Accessoires wie Taschen und Schals. Eine Riesenauswahl – repräsentiert durch zwei Paar Schuhe. Das macht an.

Legen Sie also fest: Wie sieht Ihre Zielgruppe aus – und wie können Sie diese mit einem hochwertigen Angebot erreichen. Je weniger Menschen Sie ansprechen, desto treffsicherer werden Sie. Machen Sie Ihre Zielgruppe an.

Das war eine weitere Station auf dem Weg zu Ihrem Erfolg. Wer mehr lesen will, hat hier die Möglichkeit.